Der Erfolg der bayerischen Hochschulen gründet auf deren guter finanzieller Ausstattung, unserer leistungsorientierten Berufungspolitik und der innovativen Profilbildung an den Hochschulen. Auf diesem verlässlichen Fundament wollen wir die bayerischen Universitäten, Kunst- und Fachhochschulen weiterentwickeln, um die hohe Qualität des bayerischen Hochschulwesens zu erhalten und weiter zu stärken. Denn in einer Welt der globalisierten Märkte und des nahezu unbegrenzten Warenflusses sind Wissenschaft und Forschung nicht nur die Triebfedern für Fortschritt. Das Wissen selbst ist ein wertvolles Wirtschaftsgut.
An unseren Hochschulen brauchen wir jetzt und auch künftig Spitzenleistungen. Der globale Wettbewerb um geistige und personelle Ressourcen, um Investitionen, Arbeitsplätze und Wohlstand zwingen zu ständiger Innovation. Deshalb müssen wir nachhaltig und kräftig in Forschung, Wissenschaft und Lehre investieren. Nur wenn wir es schaffen, uns dauerhaft an die Spitze des technologischen und damit des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritts zu stellen, können wir auch in Zukunft unsere hohen sozialen und ökologischen Standards sichern.
Studieren in Bayern ist effizient. Eine Studie des Wissenschaftsrats hat bestätigt, dass in Bayern auffällig viele Studiengänge angeboten werden, deren Dauer unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Ein Grund dafür ist die gute Organisation des Studienbetriebs. Entscheidende Impulse, um die Studienzeiten weiter zu verkürzen, erhoffen wir uns von den neuen Bachelor- und Master-Studiegängen.
Ein Kernziel unserer Hochschulpolitik ist die Internationalisierung. Die Zahl der ausländischen Studierenden in Bayern hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht: Über 20.000 ausländische Studentinnen und Studenten – das sind etwa zehn Prozent aller Studierenden – sind zurzeit an unseren Hochschulen eingeschrieben. Dabei liegt es auch im bayerischen Interesse, qualifizierte ausländische Studierende durch eine akademische Ausbildung an einer bayerischen Hochschule auf ihre späteren Aufgaben vorzubereiten: Sei es, dass die jungen Akademiker später in ihren Heimatländern den Kontakt zu Deutschland und Bayern weiter pflegen oder als Spezialisten bei uns bleiben.
Darüber hinaus sind unsere Hochschulen auch Motoren der wirtschaftlichen Entwicklung in unserem Land. Nur erfolgreiche Wissenschaftsregionen ziehen gute Wissenschaftler und Studierende an. Wir wollen diese neuen Eliten auch nach ihrem Studium im Land halten. Deshalb hat die Bayerische Staatsregierung in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sowie den Kommunen großzügige Förderprogramme aufgelegt, um Unternehmensgründungen zu erleichtern; in unseren Gründerzentren setzen wir Knowhow aus den Hochschulen direkt in marktfähige Produkte um.
Diese Internetseiten geben erste Einblicke in die Vielfalt der bayerischen Hochschullandschaft. Sie sollen zur Orientierung dienen und „Appetit machen“ auf ein Studium in Bayern.